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Wissenschaftliche Ausarbeitung zu den Königssilbern der Bruderschaften
Silberprojekt soll den Schützen-Schatz dokumentieren
NEUSS. Dem Silberschatz der Schützenbruderschaften und –vereine ist Dr. Britta Spies vom Rheinischen Schützenmuseum in Neuss auf der Spur. Im Auftrag des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften erstellt die Leiterin des Rheinischen Schützenmuseums eine Dokumentation über besondere Königssilber, ihre künstlerische Ausprägung und Geschichte.
Damit die Dokumentation möglichst vollständig ist und die unterschiedlichen Stilformen der Regionen und Diözesen erfasst und auch die historische Entwicklung darstellen kann, sind Frau Dr. Spies und der sie unterstützende Ausschuss für Geschichte und Brauchtum auf Unterstützung aus den Bruderschaften, Bezirks- und Diözesanverbänden angewiesen.
In einem ersten Aufruf, im Frühjahr per Mail versandt, haben Britta Spies und Ausschussvorsitzender Horst Thoren bereits um Schützenhilfe gebeten. Die Frist zur Bearbeitung wurde jetzt bis zum 31. Oktober verlängert, nachdem einige Vereinigungen um etwas mehr Zeit zur Aufarbeitung gebeten und auf die sommerliche Festzeit verwiesen hatten. Nur mit die Unterstützung der Vereine und der Mitarbeit der sachkundigen Archive und Schatzmeister der Bruderschaften kann die Dokumentation den gewünschten Erfolg haben und ihrem Ziel nahe kommen, das Horst Thoren so formuliert hat „Wir wollen Schützen, Glanz und Gloria im Silberschatz unserer Bruderschaften darstellen.“
Zum Hintergrund des Silberprojekts heißt es im Aufruf: Die Schützenbruderschaften in Deutschland verfügen über eine jahrhundertealte Tradition. Die Geschichte der Schützen zeigt sich vor allem auch in dem reichen Silberschatz der einzelnen Bruderschaften – in den Königsketten, historischen Orden und Pokalen.
Der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften plant mit seinem Ausschuss für Geschichte und Brauchtum und in enger Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Schützenmuseum Neuss ein Projekt, um den Silberschatz der Schützen in den Diözesanverbänden zu dokumentieren, zu vergleichen und in einer Publikation zu präsentieren.
Für dieses Projekt benötigen wir Ihre Hilfe und Unterstützung. Anbei finden Sie einen Fragenbogen, der uns einen Überblick, über die in Ihrer Bruderschaft vorhandenen Gegenstände liefern soll. Sie helfen uns sehr, wenn Sie diesen Fragebogen sorgfältig ausfüllen und uns vielleicht auch schon in Ihrem Archiv vorhandenes Material wie Fotos und Festschriften oder Programmhefte zur Verfügung stellen.
Ansprechpartnerin:
Dr. Britta Spies
Rheinisches Schützenmuseum Neuss mit Joseph-Lange-Schützenarchiv
Oberstraße 58-60
41460 Neuss
Telefon: 02131/904144,
Email: schuetzenmuseum@aol.com
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